Tag-Archiv für » Starthände «

Pot Limit Omaha Regeln

Monday, 13. July 2009 17:38

Die Regeln beim Pot Limit Omaha sind schnell erklärt. Jeder Spieler bekommt 4 Karten als Starthand, von denen schlußendlich exakt 2 zum bilden der Pokerhand genutzt werden müssen. Dabei spielt es keine Rolle, ob uns bei einer Starthand wie z.B. 27JK und einem Flop von 27T zuerst die zwei und die sieben helfen oder ob wir zum Schluß bei einem Board von 27TQA, den J und den K benötigen um unsere Straight zu basteln. Die vier Karten bleiben immer bei uns und wir dürfen uns immer für zwei beliebige Karten entscheiden. Wie schon beim Hold’em Poker gibt es auch beim PLO die Pflichteinsätze Small Blind und Big Blind und die Raise Höhe hängt ausschließlich von dem Betrag ab, der schon am Tisch gebettet wurde. Deswegen ist der Maximum Bet immer ein Potsize Bet und das hat folgenden Grund. Würde man PLO in der No Limit Variante spielen, so würde aufgrund der Vielzahl der Spieler von denen jeder 6 mögliche “2 Card” Starthände hält, das ganze Spiel schon Preflop zu einem All In gepushe und zu einem reinen Glückspiel werden. Haben alle Spieler den selben Einsatz gebracht, dann wird der Flop ausgeteilt und der Small Blind beginnt die nächste Setzrunde. Jeder Spieler hat dann die Möglichkeit den Einsatz zu bringen oder die Karten wegzulegen. Die weiteren Runden bis zum River werden ebenfalls in diesem Muster gespielt und unterscheiden sich nicht vom Hold’em Poker. Nach der letzten Setzrunde kommt es zum Showdown und jeder Spieler muss nun aus den insgesamt 9 Karten (4 in der Starthand und 5 offene Karten am Board) die bestmögliche Pokerhand, bestehend aus 5 Karten zusammenstellen. Die einzige Vorgabe ist, wie oben schon erwähnt, exakt 2 Karten aus der Starthand zu verwenden. Der Spieler mit der höchsten Hand gewinnt dann den Pot. Das Handranking ist exakt dasselbe wie beim Hold’em Poker und beginnt mit J hoch und endet mit dem Royal Flush.

Thema: Strategie | Kommentare (0) | Autor: admin

PLO - first steps

Monday, 13. July 2009 17:32

Die allermeisten Spieler kommen im Laufe ihrer No Limit Hold’em Online Karriere zum ersten Mal mit Omaha Poker in Berührung. Meistens, weil sie etwas Abwechslung suchen nach endlosen No Limit Hold’em Stunden am Pokertisch oder als Pausenfüller. Leider spielen dann etliche Spieler sofort auf den gewohnten Limits und ohne Vorahnung, was sie auf einem Pot Limit Omaha Tisch alles erwarten kann. Von den Regelkenntnis Mankos spreche ich erst mal gar nicht. Aber gleich zu Beginn muss ich eine dringende Warnung ausprechen: Hold’em Poker ist ungleich Omaha. Zwar gilt das selbe Handranking, aber alles andere ist nicht mit Hold’em vergleichbar. In weiteren folgenden Artikeln werden wir noch näher auf spezielle Situationen und auf do’s and dont’s eingehen, aber fürs Erste genügen schon mal ein paar Hinweise.

Höchstwahrscheinlich habt Ihr bis dato nur Hold’em in der No Limit Variante gespielt. Omaha Poker wird aber ausschließlich in der Fixed oder Pot Limit Variante angeboten. Somit fehlt Euch ein entscheidender Move, den Ihr schon gewohnt seid. Der All In push! Zwar kommt es beim PLO auch öfters zu All In Situationen, aber zumeist erst im späteren Blattverlauf, da die Bet Höhe auf Potsize beschränkt ist. Somit gibt es im PLO keinen Overraise mit dem Ihr eure starken Starthände schützen könntet.

Und somit sind wir schon beim Thema Starthände. Ihr bekommt immer 4 Karten als Starthand, von denen Ihr zwingend 2 verwenden müsst, wenn Ihr eure Pokerhand zusammenstellt. Das heißt weder eine noch drei Karten sondern exakt zwei. Das mag zwar auf den ersten Blick nicht so schwer zu verstehen sein, aber als kleines Vorabbeispiel nehmen wir gleich mal eine exotische Starthand wie AAAA her. Diese Hand sieht zwar nett aus, ist aber definitiv Mist. Sie ist ein klarer Preflop Fold im Omaha. Wir können weder ein Flush, noch ein Full House A erreichen und schon gar nicht haben wir Quads. Wir hätten in diesem Fall nur ein Paar Asse ohne Chance uns zu verbessern, weil wir uns selbst die benötigten Outs wegnehmen. Ihr seht also, so leicht ist es dann doch nicht.

Wie schon erwähnt, wir bekommen 4 Karten zu Beginn. 4 Karten entsprechen 6 verschieden 2 Card Kombinationen, wie Ihr es vom Hold’em Poker gewohnt seid. Jetzt ist es nicht schwer zu erkennen, dass sich Eure Gegner nicht bei jedem Preflop Raise, von ihren Karten trennen werden und bei entsprechend vielen Callern wird eine schöne Starthand am Flop zu Trash. Nicht umsonst wird PLO als das Spiel der Nuts bezeichnet, die es zu erreichen gilt, weil alle anderen Hände sehr oft nicht mehr spielbar sind aufgrund der hohen Wahrscheinlichkeit, dass ein Gegner sie bereits hat.

Dies war nur ein kurzes Intro für all jene die meinen, mit Hold’em Wissen auch am PLO Tisch bestehen zu können. Weitere Artikel zu Strategien, Pot Odds, Varianten und Regeln folgen in Kürze.

Thema: Strategie | Kommentare (0) | Autor: admin